..eine Strasse für Birsfelden..
 


IG ORTSDURCHFAHRT BIRSFELDEN
FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT

AKTUELLES

29.10.2025: Referendum erfolgreich eingereicht.

Die IG-Ortsdurchfahrt hat als unabhängige und überparteiliche Gemeinschaft das Referendum gegen die fehlgeplante "Neue Ortsdurchfahrt Birsfelden" eingereicht. Am Mittwoch, den 29.10.2025 haben wir der ersten Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich 2'485 Stimmen übergeben. 

Von den eingereichten Referendums-Unterschriften stammen alleine 1'301 aus Birsfelden und 1'184 aus sämtlichen anderen Baselbieter Gemeinden. Auch Vertreter des Lehenmatts waren bei der Übergabe in Liestal mit dabei. 

Mit dem erfolgreichen Referendum wird voraussichtlich im Juni 2026 eine Volksabstimmung stattfinden. 

Wir bleiben dran und engagieren uns weiter für bessere Lösungen. Für Birsfelden und über Grenzen hinweg gedacht.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den vielen Unterstützer:innen ganz herzlich bedanken!

Bild: Vertreter der IG-Ortsdurchfahrt übergeben das Referendum der erste Landschreiberin 


28.08.2025: Beschluss Landrat 

Am Donnerstag, 28. August 2025 hat das Baselbieter Landrat den Ausführungskredit von rund CHF 80 Millionen für das etwa 1.5 km lange Bauprojekt «Erneuerung und Ausbau Ortsdurchfahrt Birsfelden» bewilligt. Dies ist viel Geld für ein Projekt, welches Birsfelden nicht befriedigt und keinen wirklichen Mehrwert generiert. Wir bedauern diesen Entscheid des Landrates.

Zu viele Ziele wurden in das Projekt gesetzt, welche nicht erfüllt werden. Was bleibt ist eine grosse Bauinvestition, die für Niemandem einen Vorteil bringt und nur Verlierer schafft. Unter dem Strich ist die heutige Situation besser, sowohl was den Verkehr, wie auch die Qualität des Dorfzentrums anbelangt. Leider hatte in all den Jahren niemand den Mut klar Prioritäten zu setzen und die Bevölkerung von Birsfelden in den Mittelpunkt der Planung zu stellen.

Die «IG Ortsdurchfahrt Birsfelden», eine überparteiliche, lose Interessengemeinschaft, engagiert sich seit Jahren für einen konstruktiven Dialog mit den Projektverantwortlichen. Dabei hat die IG immer wieder Lösungsansätze und Optimierungsvorschläge eingebracht. Trotz zweier Petitionen mit über 700 Unterschriften haben es die Projektverantwortlichen versäumt einen Planungshalt einzulegen und die Ausgangslage neu zu analysieren. Dabei hätten Prioritäten in einer ganzheitlichen Vision geschärft werden können. Das Projekt wurde an den Bedürfnissen vorbeigeplant und der Fokus wurde zu einseitig auf technische Richtlinien fixiert. Moderne Planungsansätze für ein Nebeneinander von verschiedenen Mobilitätsträgern und Nutzern des öffentlichen Raumes im Ortskern wurden nicht berücksichtigt.

Nun stehen wir vor einem mit viel Aufwand ausgearbeiteten Projekt, das keinen Mehrwert generiert. Das Projekt bringt für alle Verkehrsteilnehmenden nur Nachteile:

  • noch mehr Stau für motorisierten Verkehr und Lastwagen
  • Blockierung und Stau für den Tramverkehr durch überlagerte Fahrbahn
  • Verschlechterung Sicherheit für Velos im Kreisel
  • Behinderung der Fussgänger durch enge Trottoirs um die neuen Kreisel
  • Fussgänger haben kaum mehr Platz auf den Trottoirs neben den Kreiseln
  • Bis 5 Jahre dauernde Bauzeit und damit verbundene Durchfahrtsperrungen


Die Bevölkerung von Birsfelden ist mit der vorliegenden Planung nicht glücklich. Abgesehen vom Gemeinderat der letzten Legislaturperiode wird das Projekt von vielen Teilen der Bevölkerung nicht mitgetragen und zurückgewiesen. Wir sind der Meinung, dass das Projekt in der heute vorliegenden Form gestoppt und wegen grundsätzlicher Mängel begraben werden muss.

Birsfelden darf nicht mit noch mehr Stau abgestraft werden.